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Schluss mit negativ! Positive Psychologie als Trend in der Organisationsforschung

5 März 2013 Barbara Kump 5.299 views 2 Kommentare

Die positive Organisationsforschung zeigt, dass positive Aspekte wie Zufriedenheit und Wohlbefinden von Mitarbeitenden maßgeblich zum Unternehmenserfolg beitragen.

Autor: Barbara Kump
Download: wissens.blitz (103)
Zitieren als: Kump, B. (2013). Schluss mit negativ! Positive Psychologie als Trend in der Organisationsforschung. wissens.blitz (103). http://www.wissensdialoge.de/Positive_Organisationsforschung

Literaturnachweis:
Cameron, K. S., & Spreitzer, G. (Eds.). (2012). The Oxford Handbook of Positive Organizational Scholarship. Oxford: Oxford University Press.
Seligman, M. E. P. (2012). Der Glücks-Faktor. Warum Optimisten länger leben. Köln: Luebbe Verlagsgruppe.

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2 Kommentare »

  • Andreas said:

    Liebe Barbara,
    in diesem Text wird als Fazit genannt, dass zufriedene Mitarbeiter sich für das Unternehmen lohnen und soziale Aspekte eine Rolle spielen.
    Ich habe festgestellt, dass es Mitarbeiter gibt, v.a. im Investment Banking und in der Beratung, in der dies durchaus eine untergeordnete Rolle spielen kann. Hier werden Mitarbeiter teilweise als Teil einer Maschine angesehen, die funktionieren muss, unabhängig davon wo diese Einzelteilchen eingesetzt werden.
    Der Mangel an sozialer Wärme kann u.a. monetär entgolten werden und lohnen tut es sich für diese Firmen idR. auch.
    Andererseits gibt es Unternehmen oder auch Abteilungen in einzelnen Unternehmen (denn auch innerhalb einer Firma kann es unterschiedliche Welten geben), deren Mitarbeiter ein sozial verträgliches Miteinander haben, gemeinsam gearbeitet, gefeiert oder auch verloren wird. Das “Wir” wird gross geschrieben. Auch dieses System kann sich lohnen. Aber warum ist das so? Weil es m.E. viele unterschiedliche Typen von Mitarbeitern gibt mit unterschiedlichen Vorstellungen, Herangehensweisen und demzufolge differierender Managementsysteme.
    Fazit: Es können viele Wege nach Rom führen und insofern denke ich, dass das Eine so gut oder so schlecht sein kann wie das Andere.
    Zu welcher Gruppe man selber gehört, findet man heraus in dem man beide Seiten kennenlernt, oder schon vorher in sich hineinfühlt und weiß wer man ist.
    Guter Beitrag Barbara!

    Viele Grüße,
    Andreas

  • Barbara Kump said:

    @ Andreas: Wenn ich es richtig verstehe, schlägst du vor, dass es (v.a. in bestimmten Branchen) MitarbeterInnen gibt, denen positive “Soft Factors” (Zufriedenheit, Wohlbefinden, …) nicht so wichtig sind und die hauptsächlich “für Geld” arbeiten bzw. sich durch Geld motivieren lassen.
    Vielleicht gibt es hier unterschiedliche “Typen” – “Geldgierige” vs. “Kuscheltiere” – und positive Organisationsforschung (POS) lohnt sich nur bei “Kuscheltieren”? Ich persönlich bin davon überzeugt, das POS sich auch in traditionell monetär orientierten Branchen lohnen würde — dafür müssten allerdings tatsächlich die Gehaltsstrukturen verändert werden. Denn leistungsbezogene Bezahlung (einhergehend mit Wettbewerb und wenig Rücksicht auf individuelle Befindlichkeiten)steht ja geradezu im Widerspruch zu den genannten positiven Aspekten.
    Ich lese in diesem Zusammenhang übrigens gerade das Buch “Mythos Motivation” von Reinhard Sprenger, der für mich sehr schlüssig (und unterhaltsam!) beschreibt, wie man mit leistungsbezogener Bezahlung Motivation bzw. exzellente Leistung langfristig sogar verhindern kann. Ich finde die im Buch genannten Aspekte zumindest überlegenswert – auch für Banken und Beratungsfirmen.

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