FameLab: 3 Minuten für spannende Wissenschaft

Das Ziel von wissensdialoge.de ist der Wissenstransfer zwischen psychologischer Forschung und Praxis. Ich halte diesen Austausch und die Kommunikation –und zwar in beide Richtungen– für sehr wichtig, sowohl aus Sicht der Forschung (damit für die Praxis bedeutsame Forschungsthemen identifiziert werden können), also auch für die Praxis (kontinuierliche Verbesserung).

Ich frage mich, in welchem Zusammenhang mit diesem Ziel von wissensdialoge.de das Format des Projektes FameLab steht. Dabei stellt sich ein Wissenschaftler oder eine Wissenschaftlerin (meistens sind es Doktoranden oder Postdocs) auf die Bühne und versucht das eigene Forschungsthema kurzweilig und verständlich zu erklären. Beim FameLab geht es um MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Medizin) und die Vortragenden haben 3 Minuten Zeit Publikum und Fachjury zu überzeugen. Es gibt Vorentscheide in einzelnen Bundesländern in Deutschland und dann ein internationales Finale auf den Cheltenham Festivals. Was hier FameLab heißt, könnte man auch Science Slam nennen, nur das das FameLab noch einen etwas offiziellen Anstrich hat, Vor-Runden, eine Jury etc … hat.

Erklärtes Ziel des Konzeptes FameLab ist,  das „staubige Image der Wissenschaft in ein besseres Licht zu rücken“ und zu „zeigen, dass Wissenschaft Spaß macht“. Und da kommt der erste Unterschied zu wissensdialoge.de ins Spiel: Unsere Blogbeiträge sollen nicht unterhalten, sondern informieren. Das kann auch Spaß machen, und bestimmt hat das Erzählen von spannenden Geschichten viel mit dem Schreiben von Sachtexten zu tun. Und der zweite Unterschied: Wir verstehen Wissenstransfer als Dialog. Wie ist das bei dem Konzept des FameLab? Was lernen die Vortragenden von Ihrem Publikum? Wo findet da ein Austausch von Wissen statt? Und der dritte Unterschied: Bei uns gibt’s nichts zu gewinnen.

Wer trotzdem beim FameLab mitmachen will, kann sich jetzt als Vortragender für die Vorrunde in Deutschland anmelden.

 

 

 

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